OTHELLO
Stadttheater Bielefeld
Premiere 06.02.15 // Zum letzten Mal 07.05.
Othello, der »Mohr«, ist ein erfolgreicher und kriegserfahrener General. Jago, der ihm diesen Posten neidet, sieht sich zumindest als sein Stellvertreter. Doch Othello beruft stattdessen Cassio, der nichts vorzuweisen hat als seine Bildung. Als Othello auch noch heimlich eine Liebesbeziehung mit Desdemona, der Tochter eines einflussreichen Senators, beginnt, setzt Jago einen Rachefeldzug in Gang ...
Othello, der »Mohr«, ist ein erfolgreicher und kriegserfahrener General. Jago, der ihm diesen Posten neidet, sieht sich zumindest als sein Stellvertreter. Doch Othello beruft stattdessen Cassio, der nichts vorzuweisen hat als seine Bildung. Als Othello auch noch heimlich eine Liebesbeziehung mit Desdemona, der Tochter eines einflussreichen Senators, beginnt, setzt Jago einen Rachefeldzug in Gang, der es in sich hat. Geschickt schürt er den schwelenden Hass gegen den »Mohren«, während er sich gleichzeitig dessen Vertrauen zu erschleichen weiß. Othello, siegessicher und unangreifbar im Kriegsgeschäft, zeigt sich verletzbar in der Liebe. Und so gelingt es Jago, ihm Zweifel an Desdemonas Treue einzupflanzen. Als vermeintlichen Liebhaber wählt er seinen Konkurrenten Cassio. Das Gift wirkt. Othellos grenzenloses Vertrauen in Desdemona schlägt in grenzenloses Misstrauen um. Der Krieg verlagert sich ins Innere. An dessen Ende steht Mord und die zu späte Erkenntnis Othellos, dass er nicht von Desdemona betrogen wurde. Shakespeare hat mit Othello ein Drama von archaischer Wucht geschaffen, das über Liebe, Eifersucht und Ausgrenzung erzählt und immer wieder zur Auseinandersetzung reizt.
- Inszenierung Dariusch Yazdkhasti
- Bühne Jürgen Höth
- Kostüme Katharina Kromminga
- Video Konrad Kästner
- Dramaturgie Katrin Enders
- Othello Anton Pleva
- Cassio Lukas Graser
- Jago Guido Wachter
- Der Doge von Venedig Janco Lamprecht
- Brabantio Thomas Wolff
- Desdemona Doreen Nixdorf
- Emilia Carmen Priego
- Rodrigo Oliver Baierl
- Kameramann Guido Schikore